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Heinrich Schütz

schutz
Deutscher Komponist des Frühbarock
(18. Oktober 1585 in Köstritz; † 6. November 1672 in Dresden)

Schütz begab sich in den Dienst des sächsischen Kurfürsten und ging 1615 nach Dresden zur damals in Deutschland führenden Hofkapelle, wo er zunächst Assistent von Rogier Michael wurde, dann ab 1619 die Stelle eines Kapellmeisters erhielt. Diese Funktion hatte er bis zu seinem Lebensende inne. Sein Wechsel nach Dresden war bereits seit 1614 Gegenstand diplomatischer Auseinandersetzungen zwischen dem Landgrafen und dem Kurfürsten Johann Georg I. von Sachsen gewesen, die erst 1619 endeten, als sich der Kurfürst endgültig durchsetzen konnte. Im selben Jahr veröffentlichte Schütz die Psalmen Davids, die er seinem Landesherrn widmete, und heiratete Magdalena Wildeck.

Schütz starb im hohen Alter von 87 Jahren in Dresden. Er wurde in der alten Dresdner Frauenkirche beigesetzt.

Das Heinrich-Schütz-Archiv in Dresden wurde 1988 von Wolfram Steude gegründet. Sein ehemaliges Wohnhaus wurde zum Heinrich-Schütz-Haus.

In Dresden erinnert unweit des Zwingers in der Grünanlage westlich des Zwingerteichs eine Stele an Schütz’ Wirken.

Quelle: Wikipedia

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