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Friedrich Siemens

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Unternehmer und ein Bruder von Werner von Siemens.
(8. Dezember 1826 in Menzendorf; † 24. Mai 1904 in Dresden)

1856 gründete er eine Ofenbaufirma in Dresden, die spätere Friedrich Siemens Industrieofenbau (FSI). 1862 gründete sein Bruder Hans Siemens zur kommerziellen Auswertung dieser Erfindung die Dresdner Glasfabrik.

1867 übernahm Friedrich Siemens von seinem verstorbenen Bruder Hans die Glasfabrik in Dresden-Löbtau. 1868 wurde der kontinuierlich arbeitende Wannenofen mit Regenerativfeuerung für die Massenerzeugung von Glas eingeführt. Die Produktionsmenge stieg um das 66fache auf zwei Millionen Flaschen monatlich.

1871 erfolgte der Kauf einer zweiten Glashütte in der Nähe von Dresden. Die 1822 von Adolf Theodor Roscher gegründete königliche „Friedrichshütte“ (Dresdner Straße in Freital-Döhlen) wurde nach dessen Tod 1861 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und wechselte mehrmals den Besitzer, bis Friedrich Siemens das Werk übernahm.

1888 wandelte Friedrich Siemens seine Betriebe in eine Aktiengesellschaft um. Die Aktiengesellschaft für Glasindustrie vormals Friedrich Siemens entstand.

1900 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule Dresden. Die Kurzlaudatio lautete damals: „Wegen seiner unvergänglichen Verdienste, die er sich durch die Erfindungen des Regenerativofens zur Erzeugung hoher Temperaturen, des Wannenofens zum Erschmelzen von Glas, des Regenerativbrenners zur Herstellung stark leuchtender Flammen und der chemischen Regeneration der Wärme der Flammengase hoch erhitzter Öfen erworben hat.“

Quelle: Wikipedia

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