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Die sächsische Barockstadt hats erfunden…

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Man glaubt es garnicht, dass manche Dinge die man täglich benutzt (bei z.B. Zahnpasta gehe ich mal von aus) in der Landeshauptstadt von Sachsen entwickelt bzw. erfunden wurden.

Weis mancher westdeutscher Mitbürger bis heute noch nicht, wo denn eigentlich dieses Dresden liegt, so staunt Anderer (auch Einheimischer): … na heu … na gugge … Kaffeefilter, Porzellan und Büstenhalter haben wir den einstigen Dresdner Leuchten zu verdanken.

Nunja, ohne große Selbstbeweihräucherung zu betreiben sei gesagt, Dresdner sind eben Sachsen und Sachsen zählen, die Geschichte beweist es, zu den hellsten  Köpfen Deutschlands, ohne die heute vielleicht so profane Dinge wie Armbanduhr, Kühlschrank oder Tageszeitung undenkbar wären.

In der linken Navigation dürfen Sie sich durch die einzelnen Dresdner Erfindungen klicken. Wer es medialer möchte schaut sich folgendes Video an:

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Filterzigarette

 

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1934 wurde in Dresden die erste Filterzigaretten erfunden.

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Dresdner Bierdeckel

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Robert Sputh ist auf dem Tolkewitzer Johannisfriedhof in Dresden begraben 1892 erhielt der Dresdner Robert Sputh das Patent für sein Verfahren zur Herstellung von Faserguß-Untersetzern. Er goß Papierbrei in runde Formen und lies diese trocken und hatte somit die ersten Bierdeckel. Diese Papierbierdeckel setzen sich schnell durch und die ollen Flitzuntersetzer mussten weichen.

Robert Sputh liegt auf dem Tolkewitzer Friedhof in Dresden begraben.

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Büstenhalter

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Der erste BH wurde zwar in Frankreich entwickelt, jedoch das erste Patent in Deutschland wurde von Christine Hardt aus Dresden, am 05.09.1895 beim Kaiserlichen Patentamt angemeldete, für ihr „Frauenleibchen als Brustträger“. Sie verknüpfte Taschentücher mit Männerhosenträger. Sicher noch etwas rustikal, jedoch waren die BH’s verstellbar und die Taschentücherkörbchen konnten zum waschen abgeknöpft werden. Nicht gerade eine Strandschönheit, doch der Anfang war gemacht! Wink

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Melitta-Filtertüten

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1908 patentierte die Dresdner Hausfrau Melitta Bentz die erste Kaffeefiltertüte. Sie war es leid, dass mit dem letzten Schluck aus der Kaffeetasse auch immer eine gute Portion Kaffeesatz mitkam. Also nahm sie einen Topf, machte Löcher rein und legte eine Schullöschblatt ihres Sohnes darauf und fertig war der erste Kaffeefilter. Sie gründete anschließend mit ihrem Mann Hugo die Firma Melitta zur Herstellung von Kaffeefiltertüten. Was heute aus der Firma Melitta geworden ist, wissen wir ja alle. Wer es nicht weis, fragt den Melitta-Mann. Laughing

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Odol-Mundwasser

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Brundo Richard Seifert arbeitete an der chemischen Abteilung des Königlich-Sächsischen Polytechnikums in Dresden, man nannte ihn dort auch „Chemiker von Gottes Gnaden“.  Zusammen mit seinem Freund Karl-August Lingner, entwickelte er die Rezeptur eines zahnmedizinischen Antiseptikums. Der Name „Odol“ wurde kurz vor der Vermarktung 1892 aus dem griechsichen Wort odous gleich Zahn und dem lateinischen Wort oleum gleich Öl abgeleitet. 1895 wurde Odol als „Zahn- und Mund-Reinigungs-Mittel“ in das deutsche Markenregister eingetragen und in zwanzig Länder exportiert.

1945, nach dem Angriff auf Dresden wurden die Lingner-Werke völlig zerstört und die alleinigen Markenrechte sicherte sich später ein Düsseldorfer Betrieb.

Heute besitzt „Odol“ unter dem Dach von GlaxoSmithKline 70% Marktanteil am Mundwassermarkt.

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Lodenmantel

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Nun gut vor 5000 Jahren wurde, archäologisch bestätigt, der erste Mantel erfunden, nämlich der Grasmantel vom ollen Ötzi, ich meine die gefundene Gletscherleiche nicht den DJ Ötzi. Wink

Der Lodenmantel (echter) ist aus gewalkter und gekämmter Wollfaser und lässt so den Regen z.B. stundenlang abperlen. Dieses Kleidungsstück entwickelte der Dresdner August Loden in seinem Geschäft Kesselsdorfer – Ecke Kronprinstrasse.

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Teebeutel

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Im ersten Weltkrieg lieferte die Dresdner Firma „Teekanne GmbH“ die ersten Versuche von Teebeuteln an die deutschen Soldaten. Diese bestanden aus Mullsäckchen die mit schwarzen Tee gefüllt waren. Von den Soldaten bekamen diese den Namen „Teebombe“ da das Wasser zwar braun war,  jedoch der Geschmack sich nicht entfaltet hatte.

Der heutige Teebeutel wurde von einem Mitarbeiter der Firma „Teekanne“ erfunden. 1929 brachte „Teekanne“ ihre ersten Aufgussbeutel aus geschmacksneutralem Pergamentpapier auf den Markt, und vermarktete auch die eigens entwickelte Teebeutelpackmaschine.

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Zahncreme / Zahnpasta

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Die erste Zahncreme, wie wir sie heute kennen, entwicklete um 1900, der Dresdner Apotheker Ottmar Heinsius von Mayenburg unter den Namen „Clorodont“.

Diese Zahncreme hat für damalige Verhältnisse einen unnachamlichen Pfefferminzgeschmack und erlangte noch vor dem zweiten Weltkrieg, Weltruhm.

Nach dem Krieg, zu DDR-Zeiten, wurde „Chlorodont“ im VEB-Chlorodont-Leo, sowie heute in der Dental-Kosmetik GmbH in Dresden hergestellt. Die Dental-Kosmetik GmbH in Dresden stellt heute noch andere bekannte Zahpflegeprodukte her… wie z.B.:
Putzi, elkadent, SILCA, Perlodont, Rot-Weiss…

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Tonband

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1927 begann Fritz Pfleumer, für die Dresdner Zigarettenmaschinenfabrik einen haltbaren Überzug aus Bronzelack für Zigarettenmundstücke zu entwickeln. Aus seinen Forschungsergebnissen heraus mit dem Bronzelack, entwickelte er 1927 einen Papierstreifen, auf dem gehärteter Stahlstaub mit Lack fixiert wurde, und damit seinen magnetisierbaren Tonträger – das Tonband also. Im Januar 1928 ließ er das Verfahren zur Herstellung von „Lautschriftträgern“ patentieren. Ebenfalls 1928 stellte er ein Magnetbandgerät her, um die Bänder abzuspielen. Diese Bänder waren 16 mm breit, zweispurig und die Bandgeschwindigkeit war 25 cm/s, so dass ca. 900 m Magnetband in einer Stunde abliefen.