Stadtführer Dresden

Wissenswertes zur sächsischen Landeshauptstadt
sachsenmabi 18. September 2015 E-Mail


putjatin
Philosoph und Menschenfreund
(16. Mai 1749 in Kiew; † 13. Januar 1830 in Dresden)

Gemeinsam mit Elisabeth Benedicta von Sievers, zog das Paar durch Europa und siedelte sich 1797 in Kleinzschachwitz bei Dresden an. Dort erbaute der Fürst nach eigenen Plänen sein „Storchennest“, eine extravagante Villa mit 16 Balkonen, minarettartigem Turm, vielen Schaukeln und einer Seilbahn in den Garten. Das Anwesen mit seinem, mit Grotten und Ruinen geschmückten, Park war der Öffentlichkeit zugänglich und überregional bekannt.

Er ruht gemeinsam mit seiner Ehefrau († 1818) und seiner Stieftochter († 1799) in einem von ihm gestalteten Mausoleum auf dem „Neuen Begräbnisplatz“ (heute: „Historischer Friedhof“) in Dessau. Angesichts des Zeitpunkts ihrer Geburt und der innigen Verse könnte es sich bei der „Stieftochter“ um seine (heimliche) leibliche Tochter handeln.

Fürst Putjatin blieb als großzügiger, freidenkender, liebenswerter Sonderling in Erinnerung, und gilt heute als Dresdner „Original“. 1997 wurde ihm in Kleinzschachwitz ein Denkmal errichtet.

Quelle: Wikipedia

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